Pornografie – Wifesharer und Fremdbesamung

Pornografie ist Prostitution, „nur“ oder „sogar“ mit Kamera.

Was für die einen, also für die Männer, Selbstbefriedigungs-Entertainment ist, ist für die anderen, also für die Frauen, ein lebenslanges Trauma, das nie enden zu sein scheint.

Denn die Filme, wo sie drauf zu sehen sind, werden täglich von neuen Usern „neu entdeckt“ und wieder kopiert und wieder auf neuen Webseiten hochgeladen und verkauft.

Damit die passenden Filme für den eigenen Fetisch schnell gefunden werden, gibt es eigentlich immer eine Klassifizierung auf Pornowebseiten.

Pornografie ist eine Entertainment-Maschinerie der Dunkelheit. Es führt Männer in soziale Separation, in die Sucht, in die Privatinsolvenz.

Zerstört Beziehungen und die Fähigkeit eine echte Intimität mit der Partnerin zu erleben.

Wir können Pornografie auch als Hollywood der Sexbranche ansehen.

Pornodarsteller und Pornodarstellerinnen machen nichts anderes, als vor der Kamera perfekt oder weniger perfect zu „performen“ mit Zwang, mit Schmerzen im Namen des Geldes, des guten Contents.

Und manchmal hört man den Spruch von Protagonisten: „Ich bin jung und brauche das Geld“

Es gibt ja auch Beispiele von Berühmtheiten, die das auch mal so gemacht haben.

Sie waren jung, sie brauchten das Geld und nun redet kaum noch jemand darüber, weil das, was diese Berühmtheiten danach noch alles auf die Beine gestellt haben, diesen einzigen Porno von ganz früher um Längen überwiegt.

My body my choice – Frauen vor Ausbeutung schützen

Anders ist es aber mit Frauen, die den Fetisch ihres Partners bedienen.

Diese Frauen haben nicht das Ziel berühmt zu werden, sondern sie wollen einfach, dass es dem Partner mit ihnen so gut wie möglich geht und sind bereit dafür sprichwörtlich „alles“ zu geben.

Das Ziel dieser Frauen ist eigentlich ein gutes, glückliches Leben mit ihrem Partner zu leben.

Es gibt einige solcher Partnerschaften, habe sie selbst persönlich auf Partys oder Swingerclubs kennengelernt, die das „Wifesharen“ praktizieren.

Also das Teilen der Ehefrau, Lebensgefährtin mit anderen Männern.

Der Mann bezeichnet sich hier oft als ein sogenannter „Cuckold“ – er will sich damit bewusst in eine devote Rolle bringen. Also ein Partner, der in diesem Spiel nix zu melden hat und zusehen muss, wie seine Partnerin es lustvoll mit anderen treibt.

Die Partnerin ist hier allerdings nicht die Dominante, sondern die devote Sexsklavin, die nur deshalb mit diesen fremden Männern vor den Augen ihres Partners Sex hat, weil er es von ihr so verlangt.

Und eine Sexsklavin a la „Die Geschichte der O“ nimmt die Bitten ihres Partners ohne Murren und Knurren an, setzt diese so gut es geht, um und ist sonst sehr schweigsam über diese Rollenverteilung in ihrer „Partnerschaft“

Der Film „Die Geschichte der O“ ist ein alter Film aus den 70ern, wo genau diese verkorkste Rollenverteilung und Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau gezeigt wird. Natürlich alles sehr romantisch dargestellt.

Im Grunde aber ist es die Loverboy-Masche eloquent in einem Film dargestellt.

Welche Gefahren dieser Film birgt, ist meiner Meinung nach unserer Gesellschaft nicht bekannt und auch nicht zugänglich, weil Fetisch-Leute eine Gruppe für sich ist und nicht jedem auf die Nase binden, was sie sexuell so treiben.

Dieser Film zeigt eine perfekte Methode, wie man sich Sexsklaven heranziehen und hiermit noch eine ganze Organisation aufbauen kann.

Denn Gehorsamkeit, Schweigsamkeit und falsch verstandene Partnerschaft werden durch diesen Film auf romantische Weise vermittelt. Die Frau, als die zerbrechliche Schönheit und der Dom, als der Maskuline Bestimmer, der über die Zukunft ihrer Beziehung bestimmt. (welch ein Schwachsinn)

Ich würde heute mit solchen Typen kurzen Prozess machen: sie in eine geschlossene Anstalt bringen lassen.

Denn irgendwas läuft da bei denen extrem schief. Was muss passieren, dass erwachsene Männer in so eine Schieflage geraten ???

Wifesharing ist nicht gleich Wifesharing

Hier gibt es natürlich auch Abstufungen.

Dabei wäre ein Gangbang mit 10 Mann, Verhütung und Kondome noch die harmlose Variante.

Schlimmer geht immer.

Zum Beispiel gibt es die „Fremdschwängerung“ oder „Fremdbesamung“

Bedeutet, wenn es also nicht mehr reicht, dass die Frau mit anderen Männern inform eines Gangbangs Sex hat, sondern es muss mehr „Kick“ dazu kommen.

Nun, AO (alles ohne Gummi) ist für viele von uns schon krass. Für die Leute aus der Szene normaler Alltag und alles darunter völlig uninteressant.

Die Fremdbesamung, also die Schwängerung sorgt für den weiteren Kick.

Die Partnerin darf nicht mehr verhüten und soll genau dann nen AO-Gangbang machen, wenn sie fruchtbar ist.

Dazu gibt es dann nochmal einen Anschluss-Gangbang, wo die „Trächtigkeit“, also die erfolgreiche Befruchtung verkündigt und mit einem weiteren AO-Gangbang gefeiert wird.

Mal davon abgesehen, dass es schon ein ziemlich gewagter Schritt ist, schwanger zu werden, ist es doch noch evtl. erträglich, wenn ein Paar wegen der Unfruchtbarkeit nicht schwanger werden kann und man sich für eine Sexparty zum Schwanger werden entscheidet. lol

Aber beim Wifesharing-Fetisch kommt die Frage auf, was mit der Schwangerschaft passieren soll ?

Es geht ja nicht darum, eine Familie zu gründen, also Kinder mit dem Partner aufzuziehen, sondern es geht um den Kick, dass die Gangbang-Teilnehmer bei dieser Party wissen, dass sie jetzt eine Frau schwängern.

Das macht die Typen mega an.

Die Frau muss die Konsequenzen tragen. Abtreibung oder Austragen ?

Es gibt Frauen, die haben schon mehrfach abgetrieben. Also nicht nur einmal oder zweimal, sondern 5-, 6-, 7-, 8-Mal.

Fragt da jemand mal bei der Frau nach, was da los ist oder wird das überhaupt mal hinterfragt ?

Wie ist das, wenn Abtreibung ohne jegliche Kontroll-Instanz durchgeführt werden kann?

Das jetzige deutsche Abtreibungsgesetz ist wohl für den oben geschilderten Fall auch nicht optimal. Denn es ist ja nicht die Frau, die diesen Wifesharing-Quatsch freiwillig mitmacht. Und sie dafür zu bestrafen, wäre genauso daneben, wie wenn eine Zwangsprostituierte für den Sexkauf zu bestrafen.

Es sollte bei der aktuellen Debatte um das Abtreibungsgesetz nicht nur darum gehen, dass Frauen selbst über ihren eigenen Körper bestimmen sollten, sondern es muss auch um den Schutz der Frau vor Missbrauch und Loverboy-Masche gehen.

Niemand von uns weiss über die Perversitäten Bescheid, die in Beziehungen stattfinden.

Aber eine Abtreibung ist grundsätzlich ein schwerer Eingriff, den keine Frau freiwillig durchführen lässt.

Und zu einer Sexsklavin herangezogen zu werden, kann nicht im Sinne einer Frau und im Sinne der Gesellschaft sein.

Wir wollen doch glückliche Partnerschaften fördern, oder?

Ich bin dafür, hier als Gesetzgeber eine treffendere Gesetzgebung und Umsetzung zu schaffen, die die Ausbeutung der Frau bestraft.

Eine Kontroll-Instanz inform einer Beratung würde ich gesetzlich festlegen. Somit hat die Frau die Möglichkeit mit jemanden über ihre Situation zu sprechen. Und so können Wifesharing-Frauen evtl. Hilfe bekommen.

Ich habe nicht den Eindruck, dass in der aktuellen Debatte zur Abtreibung alle Gesichtspunkte auf den Tisch liegen.

Wir sollten es nicht als normal annehmen, wenn eine Frau so oft abtreibt.

Der Sexkauf wird ja auch mit der angeblichen Selbstbestimmung der Frau von der Sexlobby begründet und propagiert: „Frauen wollen das“

Und erst viele Jahre und viele Opfer später kommen wir darauf, dass es hier keine Selbstbestimmung geben kann.

Keine Frau will abtreiben müssen.

Versteht mich richtig: einer Frau abzuverlangen, dass sie das Kind aus einer Vergewaltigung heraus, austrägt, ist absolut inakzeptabel.

Und auch bei einer Gesundheitsgefährdung von Mutter oder / und Kind ist einem Abbruch zuzustimmen.

Aber, wie oben geschildert, gibt es auch gute Gründe, eine Abtreibung nicht einfach so ohne Feedback-Kanal, durchgehen zu lassen.

2 Gedanken zu „Pornografie – Wifesharer und Fremdbesamung

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