Mensch, Migrant und heimatlos – Weltsystem

Als jemand, die zuerst in einem wohl behüteten Zuhause aufgewachsen ist, war immer die Nachricht von meinen Verwandten: „Bianca, sei schön lieb“ und eventuell hat dies auch gewirkt.

Wie jeder Mensch es tut, so gehe ich doch die meiste Zeit von mir aus und nehme somit an, dass alle anderen Menschen auch so sind wie ich, auch so handeln, wie ich, auch so denken wie ich, auch so lieb sind wie ich, auch so helfen wie ich…

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Es ist ein Lernprozess, zu lernen, dass es nicht so ist. Dass ich nicht davon ausgehen kann, dass andere so denken und handeln wie ich es tun würde.

Dabei spielen verschiedene Themen eine Rolle.

Wie und wo wuchs dieser Mensch auf?

Wie wurde er oder sie erzogen?

Welche Erfahrungen hat dieser Mensch oder diese Menschin 😉 gemacht?

Wie sind die Bedingungen in deren Land? Usw. …

In einer meiner vorhergegangenen Beiträge habe ich bereits diese Themen, „wo kommen wir her?“ angeschnitten.

Die Welt ist bunt, ja. Aber bunt hat nichts mit Ideologien zu tun und schon garnicht bedeutet es, dass Vollidioten dieses Bunt für ihren Schwachsinn missbrauchen können.

„Die Welt ist bunt“ – bedeutet, dass nichts monoton abläuft, dass wir uns nie auf ein Muster ausruhen können.

Bunt und Vielfalt bedeutet vor allem bei Menschen, dass jeder und jede andere Voraussetzungen, andere Erfahrungen, anderen Charakter, andere Glaubenssätze, andere Wünsche und andere Ziele hat.

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So, wie jeder Mensch eine eigene DNA hat, die sonst nicht ein zweites Mal in dieser Welt existiert, vorausgesetzt der Mensch wurde auf natürliche Weise gezeugt…

Wie handhaben wir uns selbst auf dieser Welt?

Diese Frage hat eine große Antwort. Und die lautet:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Ein paar Worte, die es in sich haben und dessen Bedeutung immer wieder überall, in unserer Welt jeden Tag aufs Neue zum Vorschein kommt.

Menschenwürde

Alle unsere Systeme, sollten wir unsere Menschenwürde ernst nehmen, basieren auf diese von uns und von Gott gegebener Daseins-Voraussetzung.

Die Menschenwürde ist die spirituelle Existenz von uns. Sie ist unteilbar.

Sie ist sowohl Pflicht, als auch Recht.

Und sie ist auch der Motor unseres Bestrebens der Weiterentwicklung.

Die Menschenwürde steht noch vor unserer Intelligenz.

Und unsere Intelligenz ist des Menschen Werkzeug, um unserer Menschenwürde zu dienen.

15 Millionen staatenlose Menschen, 122 Millionen flüchtige Menschen

Es gibt mindestens 15 Millionen staatenlose Menschen in unserer Welt.

Das heißt, dass es so viele Menschen gibt, die zu keinem einzigen territorial organisierten Bereich dazugehören.

Hinzu kommen etwa 122 Millionen Menschen, die auf der Flucht sind und ihr Land verlassen haben.

Schon wieder muss ich an das Telefonat mit diesem Professor von der Stanford Universität denken, mit dem ich mich über Systeme unterhielt.

Und das was ich damals gesagt habe, vertrete ich immer noch und so sollte es jeder Mensch tun:

wenn es ein System nicht schafft für alle eine Unterstützung zu sein, dann funktioniert das System nicht und somit ist es falsch und für den Mülleimer.

Bis heute gibt es keinen Staat, der Migration tatsächlich kompetent und zukunftsweisend managen kann.

Jeder Staat auf dieser Welt reagiert nur, statt zu agieren.

Es werden immer nur die Brandherde gelöscht, die aktuell auflodern.

Es gibt aber kein System, dass den weltweit flüchtigen Menschen tatsächlich hilft.

Dabei wäre ein System, dass allen flüchtigen Menschen auf dieser Welt hilft, die einzige Antwort, auf dieses Problem.

Und ein Kernaspekt für dieses System ist, dass es sowohl den Flüchtigen in ihrer Notsituation, als auch den Staatsangehörigen in ihrer Sicherheit unterstützt.

Das würde ich unter einer Weltordnung verstehen. Es geht darum für alle Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen.

Mit eines der Gründe, warum wir uns so schwer tun, so etwas zu organisieren, ist wohl der Menschenhandel, der für die Unterwelt-Kreaturen eine Haupteinnahmequelle darstellt.

Hier werden nicht nur zig Milliarden pro Monat umgesetzt, sondern es ist auch das System des Untergrundes, welches dafür sorgt Menschen in ihren Rechten zu unterdrücken.

Um diesen Mist zu durchbrechen, müssen wir auf beiden Seiten arbeiten.

Ich denke jemand hat den Anfang gemacht und ist dabei es fortzuführen. Es ist aber wichtig, dass die Nachfolger es in diesem Sinne weiterführen.

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