Femizid an Aleyna E. – Das Urteil

Im Schlussteil finden Sie die Verlinkung zu meinen vergangenen Artikeln zum Femizid-Fall Aleyna E. und das Engagement der Mutter und den Vereinen. Die aktuellen Artikel unter „Links zum Urteil“ beinhalten die Infos zum Urteil. Daher habe ich mich hier eher philosophisch mit dem Thema auseinander gesetzt. Philosophie hilft Dinge auf einer anderen Ebene zu verstehen. Meine Gedanken sind bei der Familie und Freunden von Aleyna und bei allen Menschen, die dies ebenfalls durchmachen müssen oder mussten. Amen.

Was würde ich machen, wenn meine Tochter umgebracht werden würde?

Würde ich es der Polizei, der Justiz überlassen oder gibt es Dinge, wofür ich gerne ins Gefängnis gehen würde?

Links zum Urteil

Perspektive-online.net

Auszug: „Am 10. Januar 2025 wurde die Studentin Aleyna E. mit mehr als 20 Messerstichen im Gesicht- und Halsbereich tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Fast genau ein Jahr später wurde heute am Stuttgarter Landgericht das Urteil im Prozess um die Tötung der Lehramtsstudentin gesprochen: Lebenslänglich wegen Mordes. Begründet wird das mit „Heimtücke“ und „niedrigen Beweggründen“. Insbesondere wird das Besitzdenken des Täters an Aleyna E. angeführt.“

https://perspektive-online.net/2026/01/ueber-stalking-zum-femizid-das-urteil-zum-mord-an-aleyna-e/

Stuttgarter-Nachrichten.de

Auszug: „Der Prozess um eine getötete 25-jährige Studentin aus Stuttgart-Ost ist zu Ende. Der Täter erhält eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes. Zum Ende wird es turbulent im Saal.“

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mord-in-stuttgart-ost-getoetete-aleyna-taeter-muss-lebenslang-in-haft-und-zeigt-keine-einsicht.2e673d48-75a7-47a9-b6e6-f01fd042d6f5.html

Aleyna E. aus Stuttgart, Deutschland, wurde im Januar 2025 vor ihrer Haustür ermordet. Knapp ein Jahr danach, im Januar 2026 wird der Täter schuldig und zur Lebenslanger Haftstrafe verurteilt. RIP Aleyna E.

Menschen töten Menschen

Jeder Mord ist schrecklich, weil jeder getötete Mensch eine Lücke hinterlässt, und zwar durch die rohe Gewalt von einem anderen Menschen. Der Mörder oder die Mörderin setzen mit ihrer Gewalttat eine unumkehrbare Tatsache in die Welt.

Die Tatsache, dass Menschen andere Menschen töten.

Die Tatsache, dass Menschen keine guten Gründe brauchen, um eines anderen Menschen Leben zu nehmen.

Die Tatsache, dass dies unter uns geschieht, ist deshalb so unglaublich, weil wir auf einer Ebene alle gleich sind und uns gerne gegenseitig mit Taten zeigen, wie wir zueinander stehen und weil wir uns auch mit Taten gegenseitig motivieren.

Diese Erkenntnis „Wenn der andere das kann, dann kann ich das auch“ , was in der guten Welt, wie zum Beispiel im Sport, als eine Motivation gilt, wird in so einer dunklen, grausamen Tat zu einer bitteren Existenzfrage.

„Was unterscheidet mich von diesem Mörder?“

„Was stimmt nicht mit diesem Menschen, dass er so etwas, das Schlimmste, jemanden töten, getan hat?“

„Was hat diesen Menschen dazu gebracht, einen anderen Menschen zu töten?“

Der physische Mord und der psychische Mord

So viele Frauen wurden in den letzten Jahrzehnten überall auf der Welt getötet.

So viele Mädchen und Buben wurden in den letzten Jahrzehnten seelisch, durch Missbrauch, getötet.

Die Femizide nehmen kein Ende und wir Frauen zählen sie.

Wir engagierten Menschen tun nicht so als würde nichts passieren. Als Würde es keinen Mord und Missbrauch an unsere Mitmenschen geben.

Wir schauen hin, engagieren uns und teilen es euch mit.

Das ist emotional schwer, denn unsere Seelen werden dadurch verletzt, wenn wir andere in ihrer Dunkelheit sehen.

So wie sich Aleynas tapfere Mutter engagiert und seit einem Jahr durch die Hölle geht. Sie kennt nun die Dunkelheit, wie viele sie bereits kennen und kämpfen.

Sie engagieren sich ehrenamtlich für das Leben der anderen.

Um es zu schützen, um es wieder wertvoll zu machen, um getötete Seelen wieder zum Leben zu erwecken.

Und wir sind nicht wenige.

Wir sind viele.

Wir sind Millionen stark und es wurde und wird bisher nie erfasst, was diese Millionen starke Armee an Helfern allein in Deutschland jährlich leisten.

Wie viele Seelen sie retten konnten.

Um wie viele Seelen sie trauen.

Denn sie sind still. Sie zeigen sich nur wenn sie müssen.

Und, dass es uns Krieger/innen des Lichts gibt, verdanken wir dem Anteil in uns, der Demokratie als einzigen Maßstab anerkennt und zelebriert in jeder Handlung.

Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar.

Dieser Satz, dieser erste Artikel unserer Verfassung lässt uns blühen.

Er lässt uns in jeder Lage einen Weg finden, weil er uns daran erinnert, dass gegenseitiger Respekt die Grundlage für unsere soziale Existenz ist.

Ohne Respekt ist nirgendwo ein soziales Dasein möglich.

Doch mit Respekt können wir alles schaffen.

„I have a dream, that one day … „

Ich habe einen Traum, dass wir eines Tages eine so starke Gesellschaft haben, dass wir von Mördern und Mord nur noch in den Geschichts-Dateien lesen können und uns alle dabei fragen, wie es in dieser Zeit dazu kam, dass Menschen sich gegenseitig so schlimme Dinge angetan haben….

…. vielleicht in einem Raumschiff sitzend… während wir zum nächsten Planeten fliegen…

Meine vergangene Artikel zu Aleyna E.

Trauermarsch – In Gedenken an Aleyna E. und alle Femizide

Mutter ruft auf !! – Femizid an Aleyna Eser in Stuttgart-Ost

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