Am 16. August 2023 machte ich mich auf den Weg zu meinem Lager.
Ich fuhr mit der U-Bahn zum Charlottenplatz und von dort aus ging es weiter mit dem Bus.

Zu dieser Zeit kaufte ich immer ein Monatsabo über die App. Das Blöde und auch Gute daran: das Abo verlängert sich nicht automatisch.
Gerade habe ich mich in den Bus gesetzt, kommen zwei Fahrkartenkontrolleure. Ich ahnte nichts Gutes, öffnete die App und musste feststellen, dass ich ohne Fahrkarte bin.
Ich sagte dem Kontrolleur, dass ich gerade das Abo über die App buchen werde.
Allerdings war das für ihn nicht relevant, da ich mich in den Bus gesetzt habe, ohne Ticket und die Regel ist, sich erst ein Ticket zu kaufen, bevor man sich dann in das Fahrzeug setzt.

Ich bat ihn darum mir kein Strafzettel auszustellen, weil ich doch jetzt ein ganzes Monatsabo kaufe. Aber der Fahrkartenkontrolleur sah es als legitim an mir einen Strafzettel zu geben. Er meinte, dass er mich sonst nicht aus dem Bus lassen werde.
Die zwei Männer standen sehr nahe an mir und waren beide größer und schwerer als ich.

So füllte ich nun einen Zettel mit meiner Anschrift aus, und bekam einen Strafzettel mit 60 Euro Busgeld.
Das Monatsabo habe ich natürlich trotzdem gebucht.
Ich sollte meinen, dass sich damit die Begegnung mit diesen Herren erledigt hätte.
Aber nein. Die Diskussion mit ihnen nahm eine schräge Richtung ein.

Ich war dennoch die ganze Zeit über relativ ruhig und habe mich normal verhalten, auch wenn einer der Herren sich absichtlich mir in den Weg stellte und in mir das Unbehagen stieg.
Sie wollten wissen wo ich jetzt hingehen würde. Ich sagte, dass ich nun hier aussteige. Es war eine Haltestelle in der Stadt und es brauchte noch einige Haltestellen bis zu meinem Ziel.
Ich nahm den nächsten Bus und dachte damit würde ich nun endlich diese Herren nicht mehr sehen.

Falsch gedacht. Ein paar Haltestellen weiter stiegen die Herren in meinen Bus ein und es ging wieder los.
Schon wieder fingen sie an mich anzusprechen. Der Bus war kaum besetzt. Dann wollten sie auch noch wissen wo ich aussteigen werde.
Ich saß da und meinte zu ihnen, dass ich doch den Strafzettel ausgefüllt und ein Abo gekauft habe und somit für mich diese Begegnung beendet wäre.
Sie fingen an mir zu sagen, dass sie auch die Polizei rufen und mich hier festhalten könnten, wenn es ihnen mein Verhalten nicht passt.
Ich fragte mich, was das soll? Warum können die mich nicht jetzt einfach in Ruhe lassen?
Erkennen die mich wieder?
Wollen die mir jetzt das Leben weiter schwer machen?
Mit dem Strafzettel, den sie mir ausgestellt haben, sollte es doch erledigt sein.
Ich fragte die Herren nach den Preislisten.
Würde es nicht Sinn ergeben, wenn Fahrkartenkontrolleure Preislisten oder irgend ein Informationsmaterial hätten, das sie rausgeben könnten?
Während dieser Situation fiel mir dann auch auf, dass es nirgends im Bus oder in der U-Bahn Preislisten oder auch sonst Informationen gibt, die Fahrgäste aufklären würde.
Die Herren hörten nicht auf an mir verbal rumzuarbeiten. Ich sagte ihnen, dass ich jetzt in Ruhe gelassen werden möchte.
Dann meinten sie wieder, dass sie auch die Polizei rufen können, so wie ich mich aufführe.
Ich fragte sie, wie ich mich denn ihrer Meinung nach aufführen würde?
Ich saß da. Ruhig, sagte sonst nichts und schaute aus dem Fenster.

Und dann riefen sie die Polizei und befahlen mir im Bus sitzen zu bleiben bis die Polizei kommt.
Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt von diesen beiden, großen Männern, die mich offensichtlich nicht in Ruhe lassen wollten, bedroht gefühlt.

Nun saß ich an der Endhaltestelle im Bus und wartete bis die Polizei kam.
Es dauerte nicht lange und ein Polizist, mittleren Alters, dunkle Haare und eine Polizistin, mittleren Alters, dunkler Pferdezopf, kamen in den Bus zu mir.
Der Polizist schaute mich verwundert an und meinte, dass er eine Dame suche, die laut den Informationen, die er bekam, hier im Bus durchdrehen würde.
Er könne nicht sehen, dass ich das tue.
Ich dachte nur, dass das wohl nicht wahr sein kann, dass diese Kontrolleure der Polizei solche Lügen erzählen.
Die Polizei hat wirklich gedacht, sie würden hier eine randalierende, schreiende Frau vorfinden und als ich dann gehen durfte, stellte ich fest, dass sie sogar das Blaulicht eingeschaltet hatten.
Ich erwiderte, dass ich diese ganze Begegnung mit diesen Fahrkartenkontrolleuren sehr seltsam finde und weiter wollte ich nur noch weg.
Der Polizist entließ mich aus dem Bus und ich ging meiner Wege.
Später erhielt ich die Rechnung von dem Strafzettel.
Ich habe diese 60 Euro sehr ungern bezahlt.
Im geschützten Beitrag hier zeige ich den Kaufbeleg, den Strafzettel usw.

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