Die Zukunft der Pornos sind feministische Pornos und danach Schluss

Ich fordere in einem Beitrag die Erschaffung und Verbreitung feministischer Pornos.

Gleichzeitig sage ich aber auch, dass Pornos grundsätzlich schlecht sind.

Wie verträgt sich das ?

Nun ja. Fakt ist, dass wir, unsere Kinder, extremer Gewaltdarstellungen in Pornofilmen ausgesetzt sind. Und die Gewalt geht gegen Frauen.

Frauen werden ins Gesicht bespuckt, geschlagen, mit den übelsten Schimpfwörtern beschimpft, getreten usw.

Die geößte Pornowebseite der Welt, gegen die Frau Laila Mickelwait mit ihrer Kampagne humantrafficking seit Jahren und mit immer mehr Erfolgen kämpft, macht wissentlich Geschäft mit diesen frauenverachtenden Darstellungen. Ich unterstütze Laila und ich bin ihr und dem Team sehr dankbar!

Die Schäden sind immens! Und sie wirken bereits.

Aber, Leute, was wir hier machen ist Schadensbegrenzung. All die letzten Jahrzehnte hat sich diese Welt der Porno zu einem Monster entwickelt.

Schaut euch um, wie verroht Kinder zueinander sind. Wie über Familie, Partnerschaft, Sex gesprochen wird.

Und wir müssen in erster Linie uns selbst beobachten und erkennen, wie wir mit uns selbst umgehen.

Ich will keine Kinder, ich will eine Familie gründen. Das ist ein Höllenunterschied

Letztens habe ich mich mit einem Restaurantbesitzer unterhalten. Er wollte mal wissen, wie es mir geht, weil er mich öfter alleine spät abends in seinem Restaurant sitzen gesehen hat.

Er wollte Anteil nehmen. Das finde ich grundsätzlich fein. Er erzählt mir, dass er viel arbeitet, nur 5 Stunden schläft. Er passt auf sein Unternehmen auf und ist deshalb immer beschäftigt und auf Abruf.

Wir kommen auf das Thema Kinder. Warum ich keine Kinder hätte. Kinder machen zwar Arbeit, aber es ist gut Kinder zu haben.

Ich sagte ihm, dass ich keine Kinder haben will, sondern eine Familie.

Dieses Thema habe ich nun schon öfter mit Leuten diskutiert. Und ich merke immer wieder, wie es mich aufs Neue sticht, wenn Menschen so über das Kinder kriegen reden.

Es widert mich an. In diesem Moment spüre ich tiefstes Mitleid mit demjenigen oder derjenigen, die vor mir steht und so vom Kinder bekommen spricht.

Vielleicht bin ich tatsächlich außerirdisch. Aber, Leute, „Kinder kriegen“ und eine „Familie gründen“ sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Das „Kinder kriegen“ ist ein Akt aus Verzweiflung, Egoismus und wahrscheinlich auch Entfremdung vom anderen Geschlecht. Ein Teufelskreis, wenn man bedenkt, was denn uns vom anderen Geschlecht entfremdet. Pornos und Prostitution zum Beispiel.

Ich liebe meine Familie. Ich liebe meinen Vater, meine Opas, meine Onkels, Cousins. Ich liebe meinen Bruder.

Und sollte ich mal selbst Mutter eines Jungen werden, werde ich auch ihn zu 100 Prozent lieben!!

Kinder kriegen können viele. Was ist damit, sie für das Leben vorzubereiten und sie zu unterstützen ?

Illustration von https://asiersanz.com/

Was ist mit bedingungsloser Liebe ???

Leute, jetzt ist die Zeit wo wir uns besinnen müssen.

Jetzt ist die Zeit, wo wir lernen Nein zu sagen.

Jetzt ist die Zeit, wo wir uns entscheiden müssen, ob wir eine totale Vernichtung des Mensch-seins wollen oder ob wir unser Mensch-sein bewahren und pflegen wollen.

Wir müssen mutig sein.

Wir müssen uns gegenseitig Vertrauen schenken.

Und wir müssen es aushalten, dass der Berg auch einen Abwärtsweg hat.

Anfänger im Berg steigen sind immer überrascht, wie schwierig der Abstieg ist. Meistens empfinden sie es als das Schwierigste.

Die Porno- und Prostitutionsmaschinerie macht viele Miliraden Umsätze jährlich.

Und wir vom Bündnis Nordisches Modell wissen zu gut, dass das Internetgeschäft mit Sex vielen Frauen aus der Patsche hilft. Und das ist der Grund, warum viele Frauen gegen ein Sexkaufverbot sind. Ja, Frauen, ich verstehe euch! Aber, verdammt nochmal, häusliche oder wirtschaftliche Gewalt darf nicht unser Einfallstor in den Menschenhandel sein!

Ihr müsst einen anderen Weg gehen. Den Weg, der eure und damit unsere Menschenwürde zusagt.

Zurück zu den feministischen Pornos.

Wir haben einen Status. Dieser ist, dass unsere Kinder und Jugendlichen von dem, was im Internet existiert, lernen. Aktuell lernen sie Verrohung.

Verrohung, weil Männer Pornos produzieren und vermarkten. Und Männer produzieren zum aller größten Teil, frauen verachtende Pornos.

Wir Frauen müssen uns in Zeiten der Informationsmacht damit beschäftigen, mehr Fakten zu schaffen. Deshalb: macht feministische Pornos!

Überschwemmt das Internet mit Pornos, die Lust, Leidenschaft und Wohlwollen lehren.

Zeigt unseren Nachkommen, was einvernehmlicher Sex ist und was ein liebevoller und gleichzeitig respektvoller gegenseitiger Umgang zwischen Mann und Frau im Bett ist.

Das muss die Aufgabe sein. Das müssen wir tun.

Einfach nur gewaltverherrlichende Pornos zu verbieten ist zu wenig!!!

Nun habe ich mitbekommen, dass es viele unterschiedliche Interpretationen von „feministische Pornos“ gibt.

Wahrscheinlich müssen wir Frauen uns zusammen hinsetzen, darüber reden was feministische Pornos sind und uns auf die Nenner einigen, die für alle Frauen nachvollziehbar sind.

Aber das muss schnell gehen. Je länger diskutiert wird, desto mehr Kinder werden von den Gewaltpornos gelehrt.

Und über all dem sind grundsätzlich Pornos schlecht. Denn sie machen einsam, sie fördern Verfremdung, sie fördern Insolvenzen, sie fördern die Degeneration der Sozialkompetenz und sie fördern Sucht.

Der Mensch ist ein Sozialwesen, nicht nur ein Triebtier.

Liebe Grüße, Bianca

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